Hier finden sie Presseberichte von Veranstaltungen oder Spezialberichte bei denen Rene als Fotograf und/oder Berichterstatter tätig war.

36. Silberne Roland: Große Erfolge und kleine Sensationen

19.09.2011

Brandenburg (tri). Die 36. Auflage des traditionellen Pokalturniers um den Silbernen Roland, ausgerichtet durch  die PSG Dynamo Brandenburg in der Handballhalle des SV 63, versprach erneut ein großer Erfolg zu werden. „Das Turnier wurde den hohen Ansprüchen der Teilnehmer auf jeden Fall gerecht“, erklärte Judo-Chef Wolfgang Link. Die Teilnehmerzahl in diesem Jahr war überwältigend. Rund 600 Teilnehmer von 49 Vereinen aus 8 Bundesländern, darunter Mecklenburg Vorpommern, Sachsen, Sachsen - Anhalt, Berlin, Niedersachsen, Saarland, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg, reisten an, um ihre Kräfte zu messen. Laut Veranstalter sei dies absoluter Rekord im Vergleich zu den vergangenen Jahren.
Für den Asia Sport Neubrandenburg e. V. war der 36. Silberner Roland vom größten Erfolg gekrönt, denn sie ergatterten das heiß ersehnte Gold in der  Mannschaftswertung, gefolgt vom PSV Olympia Berlin und auf dem dritten Platz  der UJKC Potsdam.

Das Team des PSG Dynamo (Platz 9) Brandenburg-Mitte sorgte jedoch für zwei kleine Sensationen. Tamy Möser, die in der weiblichen U10 antrat, machte sich an ihrem 8. Geburtstag wohl das größte Geschenk. Denn in ihrem 10. Kampf erkämpfte sie sich ihren 7. Sieg. Auch der Newcomer Tim Gabbe, der diesen Sport erst seit 10 Monaten ausübt, konnte sich gegen seine Gegner mit dem braunen Gürtel durchsetzen und errang in seinem zweiten Kampf die Siegertrophäe.

Foto: Mit dem Pocerface zur halben Million

Beim „Everest Poker International Cup“ hat der Sieger die Möglichkeit, im Finale 500.000 Euro zu gewinnen. Foto: Renè Tripier

Mit dem Pocerface zur halben Million

19.08.2011

Brandenburg (cwa). Die Stimmung ist angespannt und die Gesichter ohne jede Regung, schließlich möchte sich niemand entlarven. Alle Spieler haben ihr „Pokerface“ aufgesetzt. Kann man dennoch das Blatt des anderen deuten oder hilft es gar mitzuzählen?
Thomas Balk spielt seit vielen Jahren und betrachtet das Pokern als Sportart: „Ich muss mich über mehrere Stunden konzentrieren und das kann schon recht anstrengend werden.“ Oft versucht er es mit Mathematik. „Wenn ich die Karten erhalte, überlege ich, welche Blätter gespielt werden können. Was liegt noch unten und wer könnte mich schlagen?“ Der Sinn des Spiels sei es, die Nerven zu behalten. „Manchmal gibt es einen Aha-Effekt, wenn das Blatt eigentlich schlecht ist, doch man durch Verunsicherung des Gegners gewinnt.“

Als selbstständiger Fotograf hat Renè Tripier bereits an vielen Turnieren teilgenommen. Er selbst spielt nicht, doch beobachtet gerne die Akteure: „Es gibt schon lustige Momente. Einige haben sogar Glücksbringer dabei. Durch die Kamera sehe ich aber sofort, wenn jemand ein schlechtes Blatt hat oder einfach etwas vorspielt.“ Nur die Wenigsten können eiskalt bleiben und beherrschen das „Pokerface“. „Bei weiblichen Mitspielern ist das allerdings anders. Da bekommen Männer Panik und wenn die Frau auch noch attraktiv ist, hat man keine Chance“, erklärt der 43-jährige Fotograf.
Doch mit Nevenstärke und Geduld gewann Thomas Balk einige Spiele wie das VIP-Everest-Turnier mit 3.500 Startern und sicherte sich teilweise hohe Geldgewinne. Auch bei der Poker-Bundesliga belegte der Brandenburger vordere Plätze. Kürzlich ging es für ihn nach Berlin zur Endausscheidung des Finales des „Everest Poker International Cup“ ( Epic). Gegen 130 Spieler sicherte er sich den 27. Platz. „Es war eine gute Platzierung. Schließlich ist es schon schwer, eine Einladung zu erhalten. Die geht nämlich nur an die zehn Besten von 2.000 Leuten.“ Letztendlich siegte ein Lokalmatador. Der erste Platz und somit das Finalpaket mit Aussicht auf einen Preispool von 50.000 Euro gingen an den Berliner Ricardo Pazulla alias RicocheP.

Um seinem Hobby intensiver nachgehen zu können, entwickelte der 45-Jährige das Brandengurger-Pokerforum. Unter www.poker.siteboard.eu können sich Spieler austauschen und über neue Turniere informieren. Als Veranstalter möchte er mit Renè Tripier eigene Turniere organisieren. Momentan läuft die Suche nach passenden Locations. Erfahrung mit der Organisation sammelte Balk bereits vor drei Jahren. Aus privaten Gründen zog er sich jedoch zurück. Schon damals sei die Nachfrage sehr groß gewesen. 26 Spieler haben sich bereits online angemeldet. Auch ein Verein soll gegründet werden. Den Namen wählen dann die User.
Das nächste Spiel findet übrigens am Montag, 29. August, statt. Informationen zum „Direct Entry Turnier“ stehen über das Brandenburger Pokerforum zur Verfügung.

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